Für Menschen mit Demenz verändert sich die erfassbare Umwelt.

Ein Austausch zur Aussenwelt wird primär und zunehmend auf der Wohngruppe erfolgen.

Ausgehend von dieser Aussage «Die Welt einer dementen Person ist die Wohngruppe» werden Grundsätze zur Ausformulierung und Gestaltung der Wohngruppe definiert.

Einfache Wegführung mit Rundgängen, Blickbezüge, Rückzugsorte und eine wohnliche Atmosphäre erzeugen Sicherheit und Geborgenheit.

Sinneserfahrungen mit Elementen des Demenzgartens werden auf den Geschossen der Wohngruppen realisiert. Hochbeete mit Kräutern werden im Innern und auf der Terrasse ermöglicht, wo auch das Erleben von Wind und Wetter erlebbar ist.

Einrichtungen und Bilder aus alten Zeiten bilden lebendige Erinnerungen aus der Jugendzeit der BewohnerInnen und tragen zum Wohlbefinden bei.

Persönliche Möblierung und individuelle Gestaltung der Zimmer sind weitere Ankerpunkte der Erinnerung.